Die Karamojong sind eine ethnische Gruppe in Uganda, die hauptsächlich in der dünn besiedelten Region Karamoja im Nordosten des Landes lebt.
Die Karamojong sind halbnomadische Viehzüchter und leben traditionell von der Haltung von Rindern, Ziegen und Schafen.
Ihr Leben ist eng mit der Viehzucht verbunden. Sie ziehen mit ihren Herden umher, um nach frischem Gras und Wasser zu suchen. Die Rinder haben eine besondere kulturelle Bedeutung für die Karamojong und spielen eine wichtige Rolle in ihren sozialen, wirtschaftlichen und zeremoniellen Aktivitäten. Der grosse Viehmarkt von Naitakwai füllt jeden Montag einen freien Platz zwischen Akazien mit Rindern, Ziegen und bunt gekleideten Menschen.
Die Karamojong sind bekannt für ihre traditionelle Kleidung, die aus bunten Umhängen und Geweben besteht. Ihre Kleidung ist oft mit auffälligen Perlen verziert und spiegelt ihre kulturelle Identität wider.
Die Karamojong-Gesellschaft ist in Clans organisiert, die jeweils ihre eigenen Hierarchien und sozialen Strukturen haben. Die Gesellschaft ist patriarchalisch geprägt. Das Familienoberhaupt spielt eine dominante Rolle bei Entscheidungen und Angelegenheiten der Gemeinschaft.
Traditionell waren die Karamojong als kriegerisches Volk bekannt und waren – und sind – immer wieder in Konflikte mit benachbarten Ethnien verwickelt. In den letzten Jahren hat die Regierung von Uganda jedoch Bemühungen unternommen, die Sicherheit und Entwicklung in der Karamoja-Region zu fördern und die Karamojong in friedliche Tätigkeiten und nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten einzubinden.
Konflikte sind unausweichlich. So finden sich in der Region Vorkommen an Marmor. Er wird industriell abgebaut und in Kampala in exportfähige Blöcke geschnitten. Die Bergwerke verhindern den Zugang der Viehherden der Karamojong. Ebenso wie das Pian Upe Wildlife Reserve und gar die Grenze zu Kenya die traditionellen Weiderouten behindern. Das schätzen die kriegerischen Karamojong in keiner Weise.
Streitigkeiten mit anderen nilotischen und ebenfalls nomadischen Nachbarvölkern um Weide und Wasser sind häufig. Immer wieder flammen solche Konflikte um essentielle Ressourcen auf. Traditionellerweise wurden solche Auseinandersetzungen in langanhaltenden Kleinkriegen geregelt. Auf Angriff folgte ein Gegenangriff, der einen erneuten Angriff erzeugte. Die Spirale der Gewalt war jahrhundertelang Alltag. Heutzutage versuchen die staatlichen Administrationen von Uganda und Kenya, solche blutigen Streitereien zu verhindern. Nicht immer erfolgreich.

Der Gipfel des
Die bekanntesten sind die Sipi-Falls. Eigentlich sind es drei Wasserfälle. Der unterste und gleichzeitig höchste misst 95 Meter. Er durchquert eine Hochebene und donnert dann rauschend hinab ins Tal. Seine Dramaturgie ist beeindruckend. Von da an ist er nur noch ein unbedeutender Fluss in den flachen Kumi Plains.
Doch der koloniale Run auf Afrika Ende des 19. Jahrhunderts machte diese Frage zum wichtigsten Rätsel der damaligen Zeit. Unzählige Abenteurer und Forschungsreisende machten sich auf, um die Quelle des Nils zu erforschen.
Der Name „Boda Boda“ soll daher stammen, dass die Inder 1972 während der Idi Amin Zeit das Land schnell verlassen mussten. So setzten sie sich verängstigt auf Motorräder und riefen dem Fahrer zu: border-border.
Die Idee einer Erschliessung von Uganda kam früh. 1896 war die erste Schienenlegung in Mombasa und bereits 1901 war die Meterspur bis zum Hafen Kisumu gelegt. Von dort ging es per Schiff auf dem Viktoriasee nach Uganda.
Das geschah mit dem Bau des Owen Falls Dam in den 1950er Jahren. Über den mit zehn Turbinen versehene Damm führt auch eine Autostrasse.
Ökonomisch wurde
Kampala, die Hauptstadt von Uganda, ist das dominante politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mit einer geschätzten Bevölkerung von über 1,5 Millionen Menschen wuchert die Metropole zwischen Hügeln hinaus zur