Die an der Nordostküste gelegene Hafenstadt Sur blickt auf eine lange Tradition als Zentrum des Schiffsbaus in Oman zurück.
Unter dem ersten Imam der Yaruba-Dynastie, Nasir bin Murshid, konnte die Stadt Sur im 17. Jahrhundert den Portugiesen wieder entrissen werden.
Schon bald darauf wurde Sur zu einer der wichtigsten Hafenstädte des Mittleren Ostens, insbesondere für den Ostafrikahandel. Gleichzeitig wurde Sur auch zu einem Zentrum des Schiffsbaus. Die grossen, hochseetauglichen Dhaus mit 30 Mann Besatzung waren bildeten das Rückgrat des Seehandels.
Zur Blütezeit der Stadt lagen bis zu 150 Dahus im natürlichen Hafen der Stadt. Mit der Aufspaltung des omanischen Reiches in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann jedoch der Abstieg der Stadt. Dazu kam, dass die hölzernen Dhaus mit den damals aufkommenden Dampfschiffen nicht mehr mithalten konnten.
Mit der Modernisierung Omans unter Sultan Qaboos begann der Wiederaufstieg der Stadt. Heute zählt Sur wieder 60’000 Einwohner und ist damit der grösste Ort der Region Al Sharqiya. In den Werften am Hafen werden noch immer Schiffe gebaut, doch sind es nun grösstenteils die kleineren Sambuqs, die für den Küstenverkehr eingesetzt werden.
An der Uferstrasse ist die 1920 gebaute Fatah al Khair aufgedockt. Dieses über 20m lange Schiff war eine der letzten Dhaus, die in Sur gebaut wurde. Im kleinen Maritime Museum in der Nähe des Forts Sunaysilah wird die Seefahrtsgeschichte der Stadt dargestellt. Neben schönen Schiffsmodellen sind dort alte Fotografien, nautische Instrumente und Seekarten zu bewundern.
Fort Sunaysilah wurde vor über 300 Jahren erbaut und bis zum Ende des Ersten Weltkriegs militärisch genutzt. Von der Festung hat man einen schönen Blick über die Stadt, die Bucht und die Lagune von Sur. Die Gebäude der Festung wurden allesamt restauriert und sind heute ein Museum.
Schildkröten
Sur liegt rund 200 km südöstlich der Hauptstat Muscat. Fährt man etwa 50 km weiter von Sur östlich der Küste entlang kommt man zur Landspitze von Ras Al Hadd. Etwas ausserhalb der Stadt befindet sich das Ras Al Jinz Turtle Beach Reserve. Hier kann man Meeresschildkröten beobachten. Die Tiere kommen bei Nacht an den Strand, um dort ihre Eier abzulegen. Der rund 30 km lange Strandabschnitt ist der von Meeresschildkröten am meisten aufgesuchte Ort am Indischen Ozean.
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Im Mittelalter war
In Oman herrscht überwiegend ein heisses, trockenes Wüstenklima. Einzige Ausnahme ist die Dhofar Region, die von den warmen Winden vom Indischen Ozean profitiert und daher über ein Monsunklima verfügt. Die im Vergleich zum Rest des Landes häufigen Niederschläge machen diese Region zur landwirtschaftlich fruchtbarsten Gegend Omans.
In den frühen Ausgaben aus dem 14. Jahrhundert sind sie noch nicht Teil dieses Erzählzyklus und erscheinen erst ab dem 17. und 18. Jahrhundert in den Manuskripten. Die Geschichte von Sindbad spielt in der Regierungszeit von Kalif Harun al-Rashid (786-809). Der Name Sindbad stammt aus dem Persischen und bedeutet “Wind des Sind”. Sindbad stammt aus der
Unterschiedliche Boswellia Arten findet man insbesondere in Soamlien, im südlichen Teil der arabischen Halbinsel sowie in Eritrea, Äthiopien und Sudan. Beim Verglühen des Harzes entsteht ein angenehmer, aromatisch duftender Rauch.
So ist zum Beispiel der Ausschank von Alkohol in Bars, Hotels und Restaurant, die über eine entsprechende Lizenz verfügen, legal. Allerdings ist das Trinken von Alkohol im Freien strengstens untersagt. Besuchern und Touristen begegnet man in der Regel sehr freundlich, doch sollten gewisse Regeln dennoch befolgt werden. Ungeduld oder Schimpfen gilt als unhöflich. Wenn man zum Beispiel auf der Strasse begrüsst wird, sollte man den Gruss unbedingt erwidern.
Traditionelle Gewürze wie Knoblauch, schwarzer Pfeffer, getrocknete Limonen, Koriander, Safran, Kardamom, Muskatnuss, Zimt, Kümmel, Nelken, Ingwer, Kurkuma sowie Rosenwasser, Nüsse, Mandeln und Pinienkerne sind heute ein wichtiger Bestandteil des Essens. Zu jeder Mahlzeit gehört auch das Fladenbrot, Man tunkt Stücke des Fladenbrotes in die Speisen und isst diese dann ausschliesslich mit der rechten Hand. 
Ausgrabungen aus den 50er Jahren haben gezeigt, dass 2000 v.Chr. ein reger Handel mit Kupfer zwischen Magan (dem heutigen Oman) und Mesopotamien bestand. Der Kupferbergbau erreichte im Jahr 1000 n.Chr. seinen Höhepunkt und Oman war im Mittelalter der grösste Lieferant von Kupfer im Mittleren Osten. Die Produktion wurde dann aber eingestellt und erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder aufgenommen. 
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