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Oman: Gastronomie

Die omanische Küche wurde durch den Kontakt mit anderen Kulturen geprägt. Durch die intensiven Handelsbeziehungen finden sich heute in der Gastronomie Omans Einflüsse aus Ostafrika, Indien und anderen arabischen Ländern.

Oman Gastronomie und GastfreundschaftTraditionelle Gewürze wie Knoblauch, schwarzer Pfeffer, getrocknete Limonen, Koriander, Safran, Kardamom, Muskatnuss, Zimt, Kümmel, Nelken, Ingwer, Kurkuma sowie Rosenwasser, Nüsse, Mandeln und Pinienkerne sind heute ein wichtiger Bestandteil des Essens. Zu jeder Mahlzeit gehört auch das Fladenbrot, Man tunkt Stücke des Fladenbrotes in die Speisen und isst diese dann ausschliesslich mit der rechten Hand.

Zu den meisten Gerichten wird Reis als Beilage gereicht, oft auch als Curry zusammen mit Hühner- oder Lammfleisch. Rindfleisch ist selten, da es relativ teuer ist. Schweinefleisch ist aus religiösen Gründen tabu. Fisch ist ebenfalls praktisch auf jeder Speisekarte zu finden. Er wird oftmals gegrillt und zusammen mit frischen Gurken und Tomaten gereicht.

Das omanische Nationalgericht ist die Shuwa, die allerdings nur zu feierlichen Anlässen zubereitet wird. Sie besteht aus grossen Fleischstücken oder einer ganzen Ziege, die mit einer Gewürzmischung mariniert und dann in einen Sack aus Bananenblättern eingewickelt wird. Der Sack wird in eine Grube mit glühender Holzkohle gelegt, mit Erde zugedeckt und das Fleisch darin wird dann mindestens 24 bis 48 Stunden geschmort und danach zusammen mit Reis serviert.

Als Vorspeise haben sich die ursprünglich aus dem Libanon stammenden Mezzeh eingebürgert. Diese bestehen aus kleinen Schälchen mit verschiedenen Gerichten wie Houmus (Kichererbsenpüree), Tabuleh (Weizenschrot mit Tomaten, Petersilie und Minze), Foul Medames (weisse Bohnen in Tomatensauce) oder Moutabel (gebratene und pürierte Auberginen). Weiter werden als Vorspeise Spinatörtchen, gefüllte Weinblätter oder Teigtaschen gefüllt mit Fleisch oder Käse serviert.

Arabische Desserts sind sehr süss. Der beliebteste Nachtisch ist Umm Ali (Alis Mutter), ein Brotpudding mit Zucker, Zimt, Muskat und Rosenwasser.

Das beliebteste Getränk ist Tee. Dieser stammt aus Indien, wird aber mit Pfefferminzblättern und stark gesüsst getrunken. Ebenfalls beliebt ist Kaffee mit und ohne Kardamom.


Rozna, das beliebteste Omani-Restaurant in MuscatRozna, das beliebteste Omani-Restaurant in Muscat

Das einer omanischen Burg nachgebaute Restaurant bietet ein Ambiente in traditionellem Stil und Essen, das die Omanis mögen.

Ein Blick in die Speisekarte lohnt sich. (Blätterbares pdf-Dokument)


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12 Gastronomie

Die ostafrikanische Gastronomie hat englische Wurzeln und die Pandemie hat auch nicht geholfen. Doch hier und dort heben fähige Köche und innen die Kulinarik auf höhere Stufen.

Zuweilen schimmert auch ein indischer Einfluss hinein. Manchmal ein afrikanischer. Denn die eigene Landesküche in Uganda geht andere Wege als die europäische Gastronomie.

Gastronomie Uganda GrundnahrungsmittelBananenIn Uganda wird essen kaum zelebriert. Satt wird, wer Geld hat oder eigenangebaute Produkte. Die Mahlzeiten des Grossteils der Bevölkerung – weil in ruralen Gebieten als Bauern lebend und somit selbstversorgend – isst Kochbananen und Maniok und gern dazu Fisch oder Fleisch.

Die typische Mahlzeit in Uganda ist Matoke: ein Brei aus Kochbananen mit Sauce, Gemüse und Fleisch/Fisch.
Natürlich gibt es Variationen davon, sowie es auch Süsskartoffeln und Hirse gibt und aus Mais macht man den beliebten Maisbrei namens Ugali. Es existieren auch aller Arten Streetfood: an der Strasse vor Ort gebratene ‘Take-away-food’ für den schnellen Imbiss.

Berühmt ist die Rolex: eine Art Omelette eingerollt in weiches Chapati-Brot. Rolex hat Statuskraft erworben und Sie sollten unbedingt diese ‘Nationalspeise’ probieren.

Die Hotels und Restaurants servieren eine Mischung aus internationaler Küche, mehr oder weniger gelungen und immer abhängig vom Küchenpersonal. In Kampala gibt es inzwischen Restaurants aller Art: indisch, asiatisch, italienisch bis hin zu deutsch. Auch internationales Fastfood hat Einzug gehalten mit Burgern aus der Systemküche.

Sowie die Hotellerie auch vom jeweiligen Management abhängt. Auch hier hat die Pandemie nicht geholfen.

Uganda ist ein Bananenland: so gut wie überall wachsen die Bananenstauden und werden frische Bananen angeboten.

Als Tee- und Kaffeeland finden sich diese Heissgetränke überall, ebenso wie Softdrinks aller Art. Mineralwasser und im Land hergestelltes Bier ebenso. In Hotels und gehobeneren Restaurants wird – meist südafrikanischer – Wein serviert und lokaler Gin in verschiedenen Varianten.


Kastentext: Die längste Kochsession: in 5 Tagen ins Guinness Book of Records

Die TV-Köchin Dorcus Kirabo Basheba, bekannt als Mama D, wagte sich Ende 2023 an eine sehr lange Zeit hinter Kochtöpfen. Ihr Ziel war, den bisherigen Inhaber des Guinness Book of Records für die längste Kocheinsatz zu schlagen. Der Rekord wurde vom Irländer Alain Fischer gehalten, der 119 Stunden und 57 Minuten lang kochte.

So stellte sich Mama D in die Küche des Restaurants Zoe’s cakes ’n‘ bites im Vorort Kira im Wakiso District. Der Kochmarathon (cookathon) dauerte 5 Tage: 144 Stunden nonstop kochen. Das Event lief wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien, TV-Stationen berichteten live. Kochen statt Fussball.

Das Restaurant war eigentlich einfach ein Kochraum mit Verkaufsfenster zum Publikum. Die Anwesenden konnten also Mama D sehen, wie sie – oft tanzend – ihre Gerichte zubereitete. Und die Zuschauer konnten die Köstlichkeiten essen. Runde um Runde. Ein social Event der Sonderklasse in Uganda. Ein food-happening in einem Vorort von Kampala, landesweit im Fernsehen zu verfolgen.