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50 Jinja, die Stadt am Nil

Jinja, 81 km östlich von Kampala, liegt direkt am Ausfluss des Victoria Sees. Dieser Ausfluss wurde als offizielle Quelle des Nils festgelegt.

Der Ort liegt an der Ostseite des Ausflusses des Victoriasees. Dort entwässerte der See über eine Felsenbarriere: die Ripon Falls. Hier stand 1862 der Explorer Speke und deklarierte diese Fälle als die Quelle des Nils.  (Die Ripon Falls sind heute nicht mehr zu sehen: sie ertranken im Nil nach dem Bau eines Staudammes.)

Nil in Jinja UgandaÖkonomisch wurde Jinja erst wichtig, weil dort die Eisenbahnbrücke der Uganda-Bahn über den Nil führte und noch immer führt. Der Bau eines Dammes für die Elektrizitätserzeugung liess Jinja zur begehrten Industriestadt werden. Jinja ist nach Kampala die wichtigste Industriestadt Ugandas.

Dafür aber ertranken die Ripon Falls im Stausee, ja der ganze Victoriasee hob sich um 2 Meter.

Die Stadt Jinja hat eine historische Bedeutung. Das beschauliche Stadtbild ist architektonisch-historisch attraktiv, weil ein paar Gebäude aus der Kolonialzeit noch einstige Grösse erahnen lassen. Zu entdecken sind britische Baustile und ebenso indische Häuser. Doch die Glanzzeit der Stadt am Nil scheint etwas vorbei zu sein. Jinja war lange Zeit bevölkerungsmässig die zweitgrösste Stadt Ugandas. Nun aber ist das einstige Dorf Njeru auf der anderen Seite des Nils grösser.

Darüber hinaus bietet Jinja auch andere Aktivitäten wie Bootsfahrten auf dem Nil, Angeln, Vogelbeobachtung und Reiten. Die ruhigen Abschnitte des Nils in der Region um Jinja laden zu beschaulichen Bootstouren ein.

Ganz sicher ist auch das Eisenbahnmuseum besuchenswert. Es ist im alten Bahnhof von Jinja untergebracht und zeigt mit viel Engagement, wie die Zeit der alten Mombasa-Uganda-Bahn aussah. Ein Schmakerl für Eisenbahnfreunde!

So steht man heute am Ausfluss des Victoria Sees und sieht die historische Dramatik dieses Ortes nicht mehr. Der Ausfluss des grössten Sees Afrikas ist eine Bucht, die reissenden Wasserfälle der Ripons Falls sind im Wasser verschwunden und der Nil fliesst als ruhiger Strom voran. Hier haben Technik und Fortschritt dem grössten Fluss Afrikas seine magische Seele genommen.

 

30 Kampala, die Hauptstadt

Die pulsierende Stadt Kampala präsentiert sich als sehr afrikanische Mischung aus Tradition und Moderne, Armut und Reichtum.

Der fast tägliche Dauerstau und die Luftverschmutzung machen die Stadt allerdings wenig attraktiv. Wer sich hinein wagt, ist beeindruckt.

Kampala Hauptstadt von UgandaKampala, die Hauptstadt von Uganda, ist das dominante politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mit einer geschätzten Bevölkerung von über 1,5 Millionen Menschen wuchert die Metropole zwischen Hügeln hinaus zur Industrie- und Hafenstadt Port Bell und ebenso bis nach Entebbe. Die Agglomeration verschmilzt nahtlos mit der Hauptstadt.

Kampala hat eine junge Geschichte

Sie reicht gerademal ins 19. Jahrhundert zurück. (Der Name soll vom Impala hergleitet worden sein.) Die Stadt wurde auf sieben Hügeln errichtet und bietet eine malerische Aussicht auf den Viktoriasee. Während der Kolonialzeit war Kampala die Hauptstadt des ehemaligen britischen Protektorats Uganda und behielt diese Position auch nach der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1962 bei. Kampala ist ein wichtiges Bildungszentrum mit mehreren Universitäten und Bildungseinrichtungen. Doch viele finden sich als Arbeitssuchende und Landflüchtlinge in prekären Verhältnissen.

In Kampala finden sich alle ethnischen Gruppen aus verschiedenen Teilen Ugandas. Dies spiegelt sich in der lebendigen Kultur, den traditionellen Festivals, der Musik, dem Tanz und der Küche der Stadt wider.

Pulsierendes Leben

Kampala bietet eine Mischung aus moderner Infrastruktur und historischem Erbe. In der Innenstadt gibt es moderne Geschäftsviertel, Einkaufszentren, Restaurants, Hotels und Banken. Gleichzeitig können Besucher auch historische Stätten und Sehenswürdigkeiten erkunden, wie den Kasubi-Tombs, die als UNESCO-Weltkulturerbe gelten und die königlichen Gräber der Buganda-Monarchie beherbergen.

Die geschäftige Stadt ist auch für ihre lebendigen Märkte bekannt, wie den Owino-Markt, den grössten Markt in Ostafrika, wo man wirklich alles angeboten erhält. Der Nakasero-Markt ist ein weiterer beliebter Markt, der für frische Produkte und Gewürze bekannt ist.

Für Geschichtsinteressierte bietet Kampala das Uganda Museum, das einen Einblick in die reiche Geschichte, Kultur und Traditionen Ugandas bietet. Das Nationaltheater ist ein weiterer kultureller Hotspot in der Stadt, wo verschiedene darstellende Künste wie Theater, Musik und Tanz aufgeführt werden.

Das geht nicht ohne Schattenseiten. Die Stadt leidet unter den alltäglichen Verkehrsstaus und der schieren Menge an Menschen. Obwohl Kampala an einem Arm des Victoria Sees liegt, vermögen die frischen Winde oft nicht, den Smog aus den Talsohlen zwischen den Hügeln zu vertreiben. Kriminalität ist ein Thema in der überbevölkerten Metropole.

 

13 Rolex

In Uganda bezeichnet „Rolex“ ein beliebtes und traditionelles Strassenessen, das aus einer Mischung aus gerolltem Chapati-Brot mit Rührei besteht.

Der Name „Rolex“ ist eine Kombination der Wörter „Roll“ (aufgrund des gerollten Chapati) und „Eggs“ (für die Rühreier).

Uganda Rolex streetfoodDas Rezept für eine Rolex ist recht einfach: Zuerst wird ein dünnes Chapati-Brot gebacken, das oft mit Öl oder Butter bestrichen wird, um ihm Geschmack zu verleihen. Dann werden Eier, Zwiebeln, Tomaten und weitere Gemüse auf einer heissen Pfanne zubereitet und das gebackene Chapati wird mit den Rühreiern belegt. Anschliessend wird das Chapati mit den Rühreiern gerollt, ähnlich wie bei einer Tortilla.

Rolex ist nicht nur ein beliebtes Strassenessen in Uganda, sondern auch in anderen Teilen Ostafrikas. Es ist ein preiswertes, leckeres und sättigendes Gericht, das häufig von Strassenverkäufern und in kleinen Imbissen angeboten wird. Es ist eine schnelle und praktische Mahlzeit, die sowohl von Einheimischen als auch von Besuchern genossen wird.

Rolex ist zu einer Art kulturellem Symbol geworden und spiegelt die Vielfalt und Kreativität der ugandischen Küche wider.


Kastentext: Die längste Rolex:
Der Ugander Raymond KAHUMA stellte 2021 die grösste Rolex her: 204,6 kg, 2,32 Meter lang und an der dicksten Stelle 66 cm Durchmesser. Mit dem Pfannkuchen schaffte es der Midzwanziger ins Guinness Book of Records. Er bedauert aber, dass die ugandische Regierung ihm keinerlei Anerkennung gewährte. In den sozialen Medien hingegen hatte er Erfolg.


Kastentext: Guiness book of records
In Uganda als ehemalige britische Kolonie ist das Guiness book of records natürlich bekannt. Wer es dorthin schafft, erhofft sich offizielle Anerkennung. Natürlich werden diese Aktionen auch intensiv in den sozialen Medien verbreitet.

Die Initiatoren erhoffen sich einen grösseren Bekanntheitsgrad und die Aufnahme ins Guinness book of records ist sowas wie ein globaler Ritterschlag. In Uganda fast einem Universitätsabschluss gleichgestellt.

So gab es in den letzten Jahren mehrere ugandische Guinness-Rekorde:
– Die längste Kochsession
– Die längste Rolex
Die längste Baumumarmung

 

12 Gastronomie

Die ostafrikanische Gastronomie hat englische Wurzeln und die Pandemie hat auch nicht geholfen. Doch hier und dort heben fähige Köche und innen die Kulinarik auf höhere Stufen.

Zuweilen schimmert auch ein indischer Einfluss hinein. Manchmal ein afrikanischer. Denn die eigene Landesküche in Uganda geht andere Wege als die europäische Gastronomie.

Gastronomie Uganda GrundnahrungsmittelBananenIn Uganda wird essen kaum zelebriert. Satt wird, wer Geld hat oder eigenangebaute Produkte. Die Mahlzeiten des Grossteils der Bevölkerung – weil in ruralen Gebieten als Bauern lebend und somit selbstversorgend – bestehen aus Kochbananen und Maniok und gern dazu Fisch oder Fleisch.

Die typische Mahlzeit in Uganda ist Matoke: ein Brei aus Kochbananen mit Sauce, Gemüse und Fleisch/Fisch.
Natürlich gibt es Variationen davon, sowie es auch Süsskartoffeln und Hirse gibt und aus Mais macht man den beliebten Maisbrei namens Ugali. Es existieren auch aller Arten Streetfood: an der Strasse vor Ort gebratene ‘Take-away-food’ für den schnellen Imbiss.

Berühmt ist die Rolex: eine Art Omelette eingerollt in weiches Chapati-Brot. Rolex hat Statuskraft erworben und Sie sollten unbedingt diese ‘Nationalspeise’ probieren.

Die Hotels und Restaurants servieren eine Mischung aus internationaler Küche, mehr oder weniger gelungen und immer abhängig vom Küchenpersonal. In Kampala gibt es inzwischen Restaurants aller Art: indisch, asiatisch, italienisch bis hin zu deutsch. Auch internationales Fastfood hat Einzug gehalten mit Burgern aus der Systemküche.

Sowie die Hotellerie auch vom jeweiligen Management abhängt. Auch hier hat die Pandemie nicht geholfen.

Uganda ist ein Bananenland: so gut wie überall wachsen die Bananenstauden und werden frische Bananen angeboten.

Als Tee- und Kaffeeland finden sich diese Heissgetränke überall, ebenso wie Softdrinks aller Art. Mineralwasser und im Land hergestelltes Bier ebenso. In Hotels und gehobeneren Restaurants wird – meist südafrikanischer – Wein serviert und lokaler Gin in verschiedenen Varianten.


Kastentext: Die längste Kochsession: in 5 Tagen ins Guinness Book of Records

Die TV-Köchin Dorcus Kirabo Basheba, bekannt als Mama D, wagte sich Ende 2023 an eine sehr lange Zeit hinter Kochtöpfen. Ihr Ziel war, den bisherigen Inhaber des Guinness Book of Records für die längste Kocheinsatz zu schlagen. Der Rekord wurde vom Irländer Alain Fischer gehalten, der 119 Stunden und 57 Minuten lang kochte.

So stellte sich Mama D in die Küche des Restaurants Zoe’s cakes ’n‘ bites im Vorort Kira im Wakiso District. Der Kochmarathon (cookathon) dauerte 5 Tage: 144 Stunden nonstop kochen. Das Event lief wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien, TV-Stationen berichteten live. Kochen statt Fussball.

Das Restaurant war eigentlich einfach ein Kochraum mit Verkaufsfenster zum Publikum. Die Anwesenden konnten also Mama D sehen, wie sie – oft tanzend – ihre Gerichte zubereitete. Und die Zuschauer konnten die Köstlichkeiten essen. Runde um Runde. Ein social Event der Sonderklasse in Uganda. Ein food-happening in einem Vorort von Kampala, landesweit im Fernsehen zu verfolgen.

 

11 Operation Entebbe

Die israelische Befreiungsaktion in Entebbe bezieht sich auf eine bemerkenswerte Operation, die am 4. Juli 1976 stattfand.

Dabei handelte es sich um eine militärische Rettungsaktion der israelischen Streitkräfte, um eine Gruppe von Geiseln zu befreien, die von palästinensischen und deutschen Terroristen am Flughafen Entebbe in Uganda festgehalten wurden.

Operation Entebbe Uganda 1976Die Entführung begann am 27. Juni 1976, als ein Air France Flugzeug auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris von Terroristen entführt wurde und schliesslich in Entebbe, Uganda, landete. Die Entführer forderten die Freilassung von palästinensischen Gefangenen sowie Geld. Während der Geiselnahme wurden die meisten nicht-israelischen Passagiere freigelassen, während die israelischen und jüdischen Passagiere weiterhin festgehalten wurden.

Unter der Führung des israelischen Militärs wurden die Geiseln am 4. Juli 1976 erfolgreich befreit: eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte.

Die Befreiungsaktion fand am alten Flughafen statt, der sich gleich neben dem jetzt genutzten neuen Flughafen EBB befindet und heutzutage für UN-Aktivitäten genutzt wird. Dort weist ein bescheidener Gedenkstein auf diese Aktion hin.

Diese wagemutige Aktion wurde weltweit kommentiert, analysiert und beschrieben. Interessant in diesem Zusammenhang war, dass der damalige Diktator Idi Amin die Entführer unterstützte und den Eingriff der Israelis verurteilte. (Dabei war er erst fünf Jahre vorher an die Macht gekommen, mutmasslich mit israelischer Hilfe.) Weil Kenya die israelischen Militärs zwischenlanden liess, rächte sich Amin auf seine Weise: er liess ein paar hundert in Uganda lebende Kenyaner töten.

Bei der Blitzaktion, die nur gerade eine Stunde dauerte, starben alle sieben Geiselnehmer, drei Geiseln, zwanzig ugandische Soldaten und Oberstleutnant Yonatan Netanyahu, der ältere Bruder des jetzigen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

 

10 Entebbe, das Tor zu Uganda

Die charmante Küstenstadt Entebbe sitzt auf einer Halbinsel am Ufer des Viktoriasees. Entebbe ist die wesentlich kleinere Schwester der 40 km nordöstlich entfernten Hauptstadt Kampala.

In Entebbe befindet sich der internationale Flughafen. Der Flughafen (IATA-Code EBB) liegt am Ufer des Viktoriasees und bietet eine beeindruckende Aussicht während des Anflugs.

Entebbe EBB, das Tor zu UgandaVor der Kolonialzeit befand sich in Entebbe jedoch ein Gerichtsstand (Entebbe bedeutet Sitz) der herrschenden Baganda und war die erste Hauptstadt der beginnenden britischen Einflussnahme in Uganda. Bis zum Bau der Eisenbahn nach Uganda war Entebbe der Empfangshafen für Reisende und Fracht aus Kenya. Die Eisenbahn machte die beschwerliche Anreise per Schiff überflüssig und Entebbe erwachte erst wieder mit dem Bau des Flughafens 1951.

Die Stadt hat einen geruhsamen tropischen Charme bewahrt – im Gegensatz zur jetzigen Hauptstadt Kampala, die sich zu einer vibrierenden afrikanischen Grossstadt entwickelt hat.

Heute lebt Entebbe von den Aktivitäten des Flughafens, vom Militärstützpunkt und ist als Badestrand beliebt. Von hier aus verkehren auch Fähren zu den vielen Inseln im Victoriasee. Daher hat Entebbe auch das Flair einer maritimen Stadt. Doch an die Eisenbahn wurde Entebbe nie angeschlossen. So blieb der Stadt eine industrielle Entwicklung verwehrt, wie sie beispielsweise Jinja und Port Bell erlebten. Das mag bestimmt zu ihrem Vorteil gewesen sein. Entebbe wirkt ruhiger und aufgeräumter als Kampala. Die Stadt kennt auch das Problem des Smog nicht in dem Masse wie Kampala.

Eine der Hauptattraktionen in Entebbe ist der Entebbe Botanical Garden, ein wunderschöner Ort, der eine reiche Vielfalt an Pflanzen und Bäumen beherbergt. Auf entspannenden Spaziergängen können Besucher exotische Vogelarten beobachten und die üppige tropische Vegetation geniessen.

Eine Möglichkeit für die Lokalbevölkerung Wildtiere zu sehen, ist das Uganda Wildlife Education Centre, früher bekannt als der Entebbe Zoo: Löwen, Giraffen, Elefanten, Krokodile. Der Schwerpunkt des Zentrums liegt heutzutage im Artenschutz und der Rehabilitation von geretteten Tieren (Tierschmuggel, Tierquälerei, Waisentiere).

 

8 administrative Einteilung Ugandas

Uganda hat keinen Zugang zum Meer. Die Nachbarn des Binnenstaates sind Kenya, Südsudan, RDC Kongo, Burundi und Tanzania.

Uganda Parlament

Uganda hat eine Landesfläche von 241’038 km² und ist somit rund 6 mal so gross wie die Schweiz.

Administrativ ist Uganda in vier Regionen unterteilt: die Nordregion, die Zentralregion, die Ostregion und die Westregion. Sie sind unterteilt in 111 Distrikte, die meist nach der wichtigsten Stadt des jeweiligen Distrikts benannt sind.

Nordregion

Abim, Adjumani, Agago, Alebtong, Amolatar, Amudat, Amuru, Apac, Arua, Dokolo, Gulu, Kaabong, Kitgum, Koboko, Kole, Kotido, Lamwo, Lira, Maracha, Moroto, Moyo, Nakapiripirit, Napak, Nebbi, Nwoya, Otuke, Oyam, Pader, Yumbe, Zombo

Zentralregion

Buikwe, Bukomansimbi, Butambala, Buvuma, Gomba, Kalangala, Kalungu, Kampala, Kayunga, Kiboga, Kyankwanzi, Luweero, Lwengo, Lyantonde, Masaka, Mityana, Mpigi, Mubende, Mukono, Nakaseke, Nakasongola, Rakai, Sembabule, Wakiso

Ostregion

Amuria, Budaka, Bududa, Bugiri, Bukedea, Bukwa, Bulambuli, Busia, Butaleja, Buyende, Iganga, Jinja, Kaberamaido, Kaliro, Kamuli, Kapchorwa, Katakwi, Kibuku, Kumi, Kween, Luuka, Manafwa, Mayuge, Mbale, Namayingo, Namutumba, Ngora, Pallisa, Serere, Sironko, Soroti, Tororo

Westregion

Buhweju, Buliisa, Bundibugyo, Bushenyi, Hoima, Ibanda, Isingiro, Kabale, Kabarole (Fort Portal), Kamwenge, Kanungu, Kasese, Kibaale, Kiruhura, Kiryandongo, Kisoro, Kyegegwa, Kyenjojo, Masindi, Mbarara, Mitooma, Ntoroko, Ntungamo, Rubirizi, Rukungiri, Sheema

Uganda hat um die 40 Millionen Einwohner. Ein Grossteil davon lebt im ‚fruchtbaren Halbmond‘ zwischen Jinja/Kampala und dem Südwesten. Die Menschen gehören unterschiedlichen Bantu-Ethnien an, deren Könige in vorkolonialer Zeit um Macht und Einfluss konkurrierten.

Der trockene Nordosten ist nur spärlich besiedelt. Kulturell sind die dort lebenden Völker mit dem Südsudan verbunden.

Kampala ist die dominante Stadt. Die Hauptstadt Ugandas dominiert das ganze Land. Hier finden sich Administration, Universitäten, Firmensitze und die Botschaften. Dies führte auch zu einem Sog hin zur Grosstadt und damit einhergehend zu einer konstanten Landflucht. Dem versucht die Regierung entgegenzuwirken durch die Dezentralisierung der Verwaltung, den Bau von regionalen Universitäten und der Schaffung von Arbeitsplätzen in den Distrikten. Mit unterschiedlichem Erfolg.

 

Tansania Sansibar

Sansibar Zanzibar

Ein Name, eine Insel, ein Traum

Sansibar, eine Inselgruppe vor der Ostküste Afrikas, ist für ihre atemberaubenden Strände, historischen Sehenswürdigkeiten und reiche Kultur bekannt.

callinectes sapidus Briefmarke in Tansania www.madagaskarhaus.chEs ist bestimmt eine gute Idee, nach den Safarierlebnissen noch ein paar Tage auf Sansibar zu erleben. Strand und die angenehme Badetemperatur im Indischen Ozean, Palmen und Kokosnüsse. Das süsse Nichtsstun ist verlockend. Es gibt aber weit mehr auf Sansibar zu entdecken. Abgesehen davon gibt es mehrere Nachbarinseln: weniger bekannt als Sansibar, aber umso interessanter!

  1. Stone Town: Die Hauptstadt von Sansibar, Stone Town, ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Hier findet man enge Gassen, historische Gebäude, Märkte und eine faszinierende Mischung aus arabischen, persischen, indischen und europäischen Einflüssen.
  2. Gewürztour: Sansibar ist berühmt für seine Gewürzplantagen. Man kann an einer Gewürztour teilnehmen, um mehr über den Anbau von Gewürzen wie Nelken, Zimt, Vanille und Muskatnuss zu erfahren.
  3. Jozani Forest: Ein Naturschutzgebiet, in dem der Jozani-Wald liegt. Hier kann man die roten Colobus-Affen beobachten, die in diesem Gebiet beheimatet sind.
  4. Strände: Sansibar ist für seine weißen Sandstrände und das klare, türkisfarbene Wasser bekannt. Beliebte Strände sind beispielsweise Nungwi, Kendwa und Paje.
  5. Tauchen und Schnorcheln: Die umliegenden Gewässer von Sansibar bieten großartige Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln. Es gibt atemberaubende Korallenriffe und eine vielfältige Meeresfauna zu entdecken.
  6. Geschichte und Kultur: Besuche historische Stätten wie das Sklavenhandelsmuseum, das den dunklen Teil der Geschichte der Insel zeigt. Die Architektur von Stone Town spiegelt die reiche kulturelle Vergangenheit wider.
  7. Wassersportaktivitäten: Neben Tauchen und Schnorcheln kann man auch Wassersportarten wie Kitesurfen, Windsurfen und Segeln ausprobieren.
  8. Kulinarische Erlebnisse: Probieren Sie die lokale Küche, die eine Mischung aus arabischen, indischen und afrikanischen Einflüssen ist. Frischer Fisch, Gewürze und exotische Früchte sind häufige Bestandteile der Gerichte.
  9. Sonneuntergänge am Strand: Genieße spektakuläre Sonnenuntergänge über dem Indischen Ozean.
  10. Inselhopping: Erkunde auch die umliegenden Inseln, wie beispielsweise Pemba und Mafia, die weniger touristisch sind, aber ebenso beeindruckende Strände und Unterwasserwelten bieten.

Diese Liste ist nur ein kleiner Einblick, und es gibt noch viele weitere Aktivitäten und Orte auf Sansibar zu entdecken. Es ist ein Ort, der für seine Vielfalt, Schönheit und kulturelle Anziehungskraft bekannt ist.

 

 

Tansania Arusha

Arusha, die Stille

Vielleicht landen Sie aus Europa im Kilimanjaro International Airport. Er liegt zwischen Arusha und Moshi. Wer auf den Kilimanjaro will, geht östlich nach Moshi. Die Safarileute gehen Richtung Westen nach Arusha. So teilt sich die Welt am Flughafen zwischen Berggängern und Safaristen.

Töpfer Handwerk in Tansania www.afrikatravel.chSchade aber, dass Arusha meist nur als Übernachtungspunkt dient nach dem Fernflug (der ja keinen Jetlag verursacht). Arusha hat mehr zu bieten.

Im Norden Tansanias fungiert Arushaoft als Ausgangspunkt für Safari-Touren in die nahe gelegenen Nationalparks wie den Serengeti-Nationalpark, den Ngorongoro-Krater und den Kilimandscharo. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Hier sind einige Dinge, die Arusha bieten kann:

  1. Arusha Nationalpark: Dieser Nationalpark ist nur etwa eine halbe Stunde Fahrt von der Stadt entfernt und bietet eine reiche Tierwelt, darunter Giraffen, Zebras, Flamingos und der Mount Meru, der zweithöchste Berg Tansanias.
  2. Kaffeeplantagen: Die Gegend um Arusha ist bekannt für ihre Kaffeeplantagen. Besucher können Kaffeeplantagen besichtigen, den Anbauvorgang erleben und frisch gerösteten Kaffee probieren.
  3. Kultur und Märkte: Der zentrale Markt von Arusha, auch als Soko Kuu bekannt, ist ein lebendiger Ort, um lokale Produkte und Handwerkskunst zu erleben. Es gibt auch kulturelle Stätten wie das Cultural Heritage Centre, das traditionelle Kunst und Kunsthandwerk aus der Region präsentiert.
  4. Ngurdoto Crater: Dies ist ein kleinerer Krater im Arusha Nationalpark und bietet schöne Ausblicke und eine Vielzahl von Tieren.
  5. Uhuru Monument: Dieses Denkmal symbolisiert die Unabhängigkeit Tansanias und ist ein wichtiger historischer Ort in Arusha.
  6. Massai-Märkte: Die Massai sind eine lokale ethnische Gruppe, und in Arusha haben Besucher die Möglichkeit, traditionelle Massai-Märkte zu besuchen, um Kunsthandwerk und Schmuck zu kaufen.
  7. Shanga Workshop: Dies ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Kunsthandwerksprodukte herstellt und Menschen mit Behinderungen beschäftigt. Besucher können den Workshop besichtigen und handgefertigte Souvenirs erwerben.
  8. Wanderungen und Naturaktivitäten: Die Umgebung von Arusha bietet Möglichkeiten für Wanderungen und Naturerlebnisse. Der Mount Meru ist eine beliebte Wandermöglichkeit für diejenigen, die sich auf den Kilimandscharo vorbereiten oder einfach nur die Natur genießen möchten.

Arusha dient – leider – oft nur als Ausgangspunkt für Safaris, und viele Besucher verbringen nur begrenzte Zeit in der Stadt. Dennoch gibt es genug, um sich für ein oder zwei Tage zu beschäftigen, bevor man sich auf das Abenteuer in die umliegende Natur begibt.

Sie wollen nicht wissen, was in Arusha noch alles möglich ist. Sie wollen wissen, was Sie in der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit machen können? Die Lösung:

Wir beraten Sie gerne und organisieren Ihre Tour in Tansania.

 

Tansania Nationalparks

Tansania Nationalparks

Giraffen in Tansania www.afrikatrevel.chTansania ist bekannt für seine atemberaubende Natur und eine Vielzahl von Nationalparks, die eine reiche Tierwelt und landschaftliche Schönheit bieten. Es gibt natürlich nicht diesen einen Naturpark, der alles bietet. Jeder der über 20 Nationalparks hat seine Besonderheiten,
Einige der besuchenswerten Nationalparks in Tansania sind:

  1. Serengeti-Nationalpark: Bekannt für die jährliche Tierwanderung der Gnus und Zebras. Die Serengeti bietet eine beeindruckende Vielfalt an Wildtieren, darunter die „Big Five“ (Löwe, Elefant, Büffel, Leopard, Nashorn).
  2. Ngorongoro-Krater: Ein UNESCO-Welterbe, der Krater ist der grösste intakte Vulkankrater der Welt und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Wildtieren. Es ist auch einer der besten Orte, um Nashörner zu sehen.
  3. Tarangire-Nationalpark: Bekannt für seine grosse Elefantenpopulation und die malerische Landschaft. Während der Trockenzeit versammeln sich viele Tiere am Tarangire-Fluss.
  4. Lake Manyara-Nationalpark: Ein kleiner, aber vielfältiger Park, der für seine Baobab-Bäume, Flamingos am See Manyara und eine Vielzahl von Vögeln bekannt ist.
  5. Selous Wildreservat: Das grösste Wildreservat Afrikas, das auch von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt ist. Es bietet eine weniger touristische Atmosphäre und eine beeindruckende Tierwelt, darunter Elefanten, Löwen und Büffel.
  6. Ruaha-Nationalpark: Der grösste Nationalpark in Tansania, der für seine wilde Landschaft und Abgelegenheit bekannt ist. Hier können Sie Elefanten, Büffel, Löwen und eine Vielzahl von Vogelarten beobachten.
  7. Mikumi-Nationalpark: Ein leicht zugänglicher Park in der Nähe von Dar es Salaam, der eine Vielzahl von Tieren beherbergt, darunter Giraffen, Zebras und Elefanten.
  8. Gombe Stream Nationalpark: Berühmt für seine Schimpansenforschung, die von Jane Goodall durchgeführt wurde. Der Park liegt am Ufer des Tanganjikasees.

Bei der Planung Ihres Besuchs ist es ratsam, die besten Zeiten für die Tierbeobachtung zu berücksichtigen und sich über die verschiedenen Ökosysteme und Aktivitäten in den einzelnen Parks zu informieren.

Die Grösse eines Parks ist nicht das wichtigste Kriterium. Wichtiger ist: wieviel Zeit haben Sie?

Sie wollen nicht wissen, wieviele Parks es gibt. Sie wollen wissen, was Sie in der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit machen können? Die Lösung:

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