Rings um den Nordteil des Kibale wellen grossflächige Teeplantagen wie ein Teppich über die hügelige Landschaft.
Tee hat eine eigene Geschichte in Uganda.
Schon bald war den Briten klar, dass die Region um Fort Portal ein ideales Klima und gute Böden hatte, um Landwirtschaft zu betreiben. Das geschah mit Kaffee, doch die Depression der 1920er Jahre machte die Anstrengungen zunichte.
Zwei findige Engländer begannen vor 100 Jahren, Teebäume aus Indien anzupflanzen. Daraus ist eine stabile Exportwirtschaft entstanden, die nur während der Jahre von Idi Amin quasi zum Erliegen kam.
Heute fährt man von Hoima kommend an den ersten Teeplantagen vorbei. Dort stand auch die erste Teefabrik. Produziert wird allermeist Schwarztee.
Inzwischen ist der nördliche Kibale von Teefeldern umgeben, insgesamt über 40’000 ha. Rund 80’000 Familien leben direkt vom Teeanbau und rund eine Million Leute sind im Teebereich tätig.
Weltweit ist Uganda ein zwar nur kleiner Teeproduzent und steht etwa an 30. Stelle. Die rund 70’000 Tonnen Tee nehmen den 18. Platz im Export ein. Über die Hälfte geht nach Pakistan.
Trotz Monokultur sind die Teeplantagen eine attraktive und photogene Landschaft mit den Ruwenzori-Bergen im Hintergrund. Interessierte können die Teeverarbeitung besichtigen oder gar beim Pflücken helfen.

Bigodi bedeutet ’sich müde dahinschleppen‘. Heutzutage sind jedoch hölzerne Stege angelegt, um die Niederungen zu durchqueren. Bigodi ist ein gutes Beispiel für ‚community based tourism‘: ein Projekt der lokalen Dorfgemeinschaft zur Generierung von Einkommen.
Die Kraterseen entstanden durch vulkanische Aktivitäten vor Tausenden von Jahren und bilden heute eine einzigartige Landschaft mit malerischen, oft runden Seen umgeben von grünen Hügeln und üppiger Vegetation.
Kibale ist fast gleichbedeutend mit Schimpansen. 1500 Exemplare leben in den Wäldern von Kibale. Es ist wahrscheinlich der beste Ort in Uganda, um Schimpansen zu beobachten. Doch insgesamt 13 Primatenarten leben im Kibale. Kein anderer Nationalpark in Uganda bietet mehr Arten. Darunter auch die seltene Östliche Vollbartmeerkatze mit ihren charakteristischen weissen Unterkieferbart. Im Kibale leben auch Gruppen der gefährdeten Roten Stummelaffen, die von den Schimpansen gejagt werden.
Anrainerstaaten sind Uganda, Kenya und Tansania. Der See – und somit der Nil – hat ein riesiges Einzugsgebiet, das bis Burundi im Süden reicht. Durch die Stauwerke bei Jinja wurde der See zu einem Stausee: zwei Meter höher als natürlich.
Die anspruchsvolle Besteigung eines der sechs durch tiefe Schluchten getrennten Massive innerhalb der
Das 542 km2 grosse Toro Semliki Wildlife Reserve liegt langgezogen im Riftvalley: meist Grassavanne bestanden mit Akazien und Sumpfgebieten. Als Naturzone wurde es bereits 1932 deklariert, besonders wegen den hier lebenden Uganda Kobs. Tatsächlich ist das Toro Semliki Wildlife Reserve das älteste Wildtierschutzgebiet Ugandas. Das weitflächige Gebiet war vor Generationen Weidegebiet von riesigen Herden an Kobs und Hartebeests (Kuhantilopen). Ein Naturparadies und afrikanisches Tierparadies!
Heisse Quellen
Tatsächlich entwässerte sich vor dem Entstehen des Grabenbuchs der
Das hat in der Umgebung von