Der Virunga-Gebirgszug bildet die Grenze zwischen Uganda und Ruanda.
Die Virunga Mountains bestehen aus acht Vulkangebilden.
Der östlichste ist der pyramidenförmige Muhabura. Er bildet die Grenze zwischen Uganda und Ruanda.
Nach Westen hin folgt der Gahinga und dann der Sabyinyo, dem Grenzpunkt zwischen Uganda, Ruanda und dem Kongo. Der Sabyinyo (3634 müM) ist auch der geologisch älteste der acht Vulkane. Diese drei Vulkane sind erloschen.
Das Virunga-Massiv zieht sich wie ein Halbmond gegen Süden zum Lake Kiwu hin. Auf kongolesisch-ruandischem Gebiet finden sich der Visoke und südwestlich davon der Karisimbi, der mit 4507 müM der höchste der Gebirgsgruppe ist.
Auf kongolesischem Gebiet folgen der Mikeno, der unruhige Nyamuragira und der sehr aktive Nyiragongo, dessen Ausbrüche widerholt die nur 20 km entfernte kongolesische Stadt Goma heimsuchte.
Der Vulkanbogen, der sich wie eine Sichel durch Süd-Uganda, West-Ruanda und Ost-Kongo zieht, ist eine begehrte Destination für Ornithologen und natürlich auch für Berggänger.
Ein Grossteil dieser Vulkanserie ist geschützt durch nationale Parks: Mgahinga Gorilla National Park in Uganda, Volcanoes National Park in Ruanda und den Virunga National Park in der RD Kongo.
Dann aber auch durch das Virunga Conservation Area, ein Gemeinschaftsprojekt der drei Anrainerstaaten. Uganda, Ruanda und DR Kongo vereint nicht nur die Vulkane und die afroalpine Landschaft, sondern das Vorhandensein von Berggorillas. Während in Uganda und Ruanda der Schutz und die Besuche der Gorillafamilien geregelt ist und kontrolliert sind, hat der kongolesische Virunga Park erhebliche Mühen mit herumschweifenden Rebellentruppen und Wilderern.
Diese Gebirgswelt ganz am südwestlichen Rand von Uganda kennt kaum Besucher. Das mag daran liegen, dass die Wanderwege zuweilen steil und mühsam sind. Es mag auch sein, dass diese Region nur wenig bekannt ist. Und es ist bestimmt so, dass die Sicherheitslage unterschiedlich eingeschätzt wird.

Seit Zehntausenden von Jahren lebten die Bwindi in den undurchdringlichen Urwaldregionen Afrikas. Als halbnomadische Jäger und Sammler hatten sie sich ihrer Umwelt perfekt angepasst: wenig Besitz, kaum Vorräte, eigene Kultur. Der Wald war ihre Nahrungsgrundlage, ihre Apotheke und der Inhalt ihres Lebens.
Die Kleinstadt
An einigen Orten trifft man zufällig während Wanderungen oder Trekkings auf Schimpansenfamilien. Andernorts sind Schimpansenfamilien an Menschen gewöhnt worden, sodass man sie auch ziemlich nah beobachten kann.
Plötzlich standen die Gorillas im Scheinwerfer der Aufmerksamkeit – und die Ureinwohner mussten den Wald verlassen.
Das isolierte Gebiet im
Der Park, auch einfach
Die grosse Salzhaltigkeit wird durch zwei Faktoren begründet. Einerseits wird der See durch 600 m3 Wasser aus mehreren Zuflüssen gespiesen: dieses Wasser ist bereits salzhaltig. So werden 1500 Tonnen Salz in den See pro Jahr eingeschwemmt. Zweitens unterliegt der See einer hohen Verdunstung: er liegt nur 15 km südlich der Äquatorlinie. Zudem wird vermutet, dass salzhaltiges Wasser aus dem Eduardsee, dessen Wasserspiegel 24 Meter höher ist, gedrückt wird.
Der