Das hügelige Gebiet des Bwindi Impenetrable Forest gilt als ältester Wald Ugandas.
In der steilen und dicht bewaldeten Hügelwelt fanden sich während Jahrtausenden nur die dort wohnenden Batwa (Pygmäen) zurecht, für Aussenseiter blieb sie unzugänglich (impenetrable).
Das änderte sich mit der Erforschung der Berggorillas und dem nachfolgenden Tourismus.
Plötzlich standen die Gorillas im Scheinwerfer der Aufmerksamkeit – und die Ureinwohner mussten den Wald verlassen.
Der Bwindi Nationalpark ist ein 300km2 grosses Schutzgebiet im Südwesten Ugandas mit dem Ruf, dass dort die Hälfte des Weltbestandes an Berggorillas lebt. Konkret um die 400 Tiere. Berggorillas finden sich im Grossgebiet des Virunga-Gebirges, also in Südwestuganda, Nordruanda und Ostkongo.
Heutzutage ist Bwindi der Kurzbegriff für eine Begegnung mit Gorillas. Das ist ein erhabenes und eindrückliches Erlebnis und für die allermeisten Leute der Grund, die Hügelwanderung zu unternehmen.
Andererseits hat der Bwindi viel mehr zu bieten: uralte Bäume und Baumarten, 90 Säugetierarten und nebst den Gorillas noch rund 10 andere Affenarten. Dann auch Waldelefanten, Antilopen und endemische Vogelarten.
Kastentext: Berggorillas in Zoo
Es ist wichtig zu wissen, dass weltweit keine Berggorillas (mountain gorillas) in Zoos gehalten werden können. Sie adaptieren sich nicht an die Einschränkungen des Zoolebens. Wer im Zoo Gorillas sieht, sieht immer Flachlandgorillas. Westliche Flachlandgorillas finden sich im Zoo von Basel, im Zoo Zürich, in den Zoos von Berlin, Leipzig, Frankfurt und an weiteren Orten.
Berggorillatourismus
Der Berggorillatourismus ist zu wichtigen ökonomischen Pfeilern für Uganda und Ruanda geworden und einer der wenigen Gründe, dazu sogar in den Osten des Kongos zu reisen.
Dieser Besuchsstrom im Bwindi Impenetrable Forest hat sicher zum Schutz der Gorillas beigetragen, wohl auch die Wilderei eingedämmt und Arbeitsmöglichkeiten geschaffen. Andererseits kann der Kontakt zwischen Mensch und Tier Krankheiten übertragen und die Scheu der Primaten reduzieren.
Der Gorillatourismus ist auch Magnet für ortsfremde Zuwanderer, führt zum Bau von Lodges, die sich zuweilen wie Fremdkörper im Umfeld anfühlen.
Die Pro und Contra sind diskussionsbedürftig. Tatsache ist aber, dass die Besuche streng kontrolliert werden, zeitlich und mengenmässig eingeschränkt sind und sehr teuer sind. Das Geld dient hoffentlich zur Erhaltung der Tierart und des Schutzgebietes.
Unter die Räder des Tourismus sind dabei die alten Bewohner der Waldgebiete gekommen: die Batwa. Die Pygmäenvölker wurden zwangsweise aus ihrer angestammten Heimat, den Bwindi Wäldern, verbannt und führen heutzutage ein eher erbärmliches Leben am Waldesrand.

Das isolierte Gebiet im
Der Park, auch einfach
Die grosse Salzhaltigkeit wird durch zwei Faktoren begründet. Einerseits wird der See durch 600 m3 Wasser aus mehreren Zuflüssen gespiesen: dieses Wasser ist bereits salzhaltig. So werden 1500 Tonnen Salz in den See pro Jahr eingeschwemmt. Zweitens unterliegt der See einer hohen Verdunstung: er liegt nur 15 km südlich der Äquatorlinie. Zudem wird vermutet, dass salzhaltiges Wasser aus dem Eduardsee, dessen Wasserspiegel 24 Meter höher ist, gedrückt wird.
Der
Schon bald war den Briten klar, dass die Region um
Bigodi bedeutet ’sich müde dahinschleppen‘. Heutzutage sind jedoch hölzerne Stege angelegt, um die Niederungen zu durchqueren. Bigodi ist ein gutes Beispiel für ‚community based tourism‘: ein Projekt der lokalen Dorfgemeinschaft zur Generierung von Einkommen.
Die Kraterseen entstanden durch vulkanische Aktivitäten vor Tausenden von Jahren und bilden heute eine einzigartige Landschaft mit malerischen, oft runden Seen umgeben von grünen Hügeln und üppiger Vegetation.
Kibale ist fast gleichbedeutend mit Schimpansen. 1500 Exemplare leben in den Wäldern von Kibale. Es ist wahrscheinlich der beste Ort in Uganda, um Schimpansen zu beobachten. Doch insgesamt 13 Primatenarten leben im Kibale. Kein anderer Nationalpark in Uganda bietet mehr Arten. Darunter auch die seltene Östliche Vollbartmeerkatze mit ihren charakteristischen weissen Unterkieferbart. Im Kibale leben auch Gruppen der gefährdeten Roten Stummelaffen, die von den Schimpansen gejagt werden.
Anrainerstaaten sind Uganda, Kenya und Tansania. Der See – und somit der Nil – hat ein riesiges Einzugsgebiet, das bis Burundi im Süden reicht. Durch die Stauwerke bei Jinja wurde der See zu einem Stausee: zwei Meter höher als natürlich.